Wer nach dem Preis einer Website fragt, bekommt oft eine Gegenfrage: Wie groß soll sie werden? Das ist keine Ausrede, sondern der Kern der Sache. Dieser Beitrag zeigt, aus welchen Posten sich die Kosten zusammensetzen, was den Preis nach oben oder unten bewegt und worauf Sie beim Vergleich von Angeboten achten, auch wenn Sie noch nie eine Website beauftragt haben.
Woraus setzen sich die Kosten einer Website zusammen?
Die Kosten einer Firmenwebsite bestehen aus einem einmaligen Betrag für die Erstellung und aus laufenden Gebühren für Betrieb und Pflege. Wer nur den ersten Betrag vergleicht, übersieht einen Teil der Rechnung.
| Posten | Art | Wer rechnet ab? |
|---|---|---|
| Konzept, Gestaltung und Umsetzung | einmalig | der Anbieter der Website |
| Texte und Bilder | einmalig, falls Sie sie nicht selbst liefern | Anbieter oder Texter bzw. Fotograf |
| Domain (die Adresse, etwa ihre-firma.de) | laufend | Domain-Anbieter |
| Hosting (der Speicherplatz, auf dem die Seite liegt) | laufend | Hosting-Anbieter |
| Änderungen und Pflege nach dem Livegang | nach Bedarf oder per Vertrag | der Anbieter der Website |
Die Höhe von Domain und Hosting legt der jeweilige Anbieter fest. Sie ändert sich mit dem Tarif und ist deshalb eine Frage, die Sie vor der Beauftragung konkret klären sollten.
Wovon hängt der Preis einer Website ab?
Der Preis hängt vor allem von der Arbeitszeit ab, die in Struktur, Gestaltung, Funktionen und Inhalten steckt. Fünf Faktoren machen den größten Unterschied.
Umfang: Zahl der Seiten
Ein Onepager zeigt Leistungen, Betrieb und Kontakt auf einer einzigen Seite. Eine Unternehmenswebsite hat dazu eigene Seiten, etwa für einzelne Leistungen, das Team oder Referenzen. Jede Seite braucht Struktur, Text, Bilder und Prüfung. Mehr Seiten bedeuten mehr Arbeit.
Funktionen: was die Seite können soll
Ein Kontaktformular mit Spam-Schutz ist schnell eingerichtet. Eine Terminbuchung mit Anbindung an einen Kalender, ein Rechner oder ein Filter erfordern eigene Programmierung und zusätzliche Tests. Hier liegt oft der größte Preissprung zwischen zwei Angeboten.
Texte und Bilder
Texte schreiben und Fotos erstellen ist eigene Arbeit. Wer beides selbst liefert, spart Kosten. Wer es abgeben möchte, sollte es im Angebot als eigenen Posten sehen.
Gestaltung: Vorlage oder eigenes Layout
Eine fertige Vorlage ist schneller angepasst als ein Layout, das für Ihren Betrieb neu entworfen wird. Dafür sehen Seiten, die dieselbe Vorlage nutzen, einander ähnlich. Was Ihnen wichtiger ist, entscheiden Sie.
Technik: Baukasten, Content-Management-System oder eigener Code
Baukästen verlangen oft laufende Gebühren, Content-Management-Systeme brauchen regelmäßige Updates. Bei eigenem Code fällt dieser Pflegeaufwand anders aus, dafür kann der Einstieg mehr Arbeit bedeuten, wenn viel Individuelles gebraucht wird. Eine pauschal bessere Wahl gibt es nicht. Wichtig ist, dass das Angebot die Folgekosten der gewählten Technik nennt.
Was kosten Websites bei PJE Systems?
Für Websites gelten drei Festpreise, die einmalig anfallen und kein Abo enthalten. Die Preise stammen von der Seite Preise, dort finden Sie immer den aktuellen Stand.
| Paket | Preis | Umfang |
|---|---|---|
| Starter | 499 € | Onepager mit Leistungen, Betrieb und Kontakt, eigenes Layout, eine Korrekturrunde |
| Business | 799 € | bis ca. 5 Seiten, Kontaktformular mit Spam-Schutz und Mailversand, zwei Korrekturrunden |
| Premium | 1.499 € | bis ca. 10 Seiten, eigene Seite je Leistung oder Standort, Funktionen wie Terminbuchung, Anbindung an Kalender oder Mailversand |
| Relaunch einer bestehenden Website | ab 499 € | Preis nach Umfang |
| Individuelles Projekt | auf Anfrage | Webapps, Portale, Dashboards, API-Anbindungen |
Domain- und Hostinggebühren zahlen Sie direkt beim Anbieter. Die Verträge laufen auf Ihren Namen. Pflege nach dem Livegang wird nach Aufwand abgerechnet, eine kleine Änderung an einer bestehenden Website startet laut Preisliste ab 50 €. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen, die genannten Preise sind Endpreise. Welches Paket zu welchem Betrieb passt, steht auf der Seite Websites.
Warum lassen sich Angebote so schwer vergleichen?
Zwei Angebote mit unterschiedlichen Preisen beschreiben fast nie dasselbe Ergebnis. Bevor Sie Zahlen nebeneinanderlegen, prüfen Sie diese Punkte:
- Umfang: Wie viele Seiten sind enthalten, und was steht auf jeder?
- Gestaltung: Eigenes Layout oder angepasste Vorlage?
- Inhalte: Wer liefert Texte und Bilder, und was kostet es, wenn Sie es nicht tun?
- Korrekturrunden: Wie viele sind im Preis, und was kosten weitere?
- Pflichtseiten: Sind Impressum und Datenschutzerklärung Teil des Angebots?
- Suchmaschinen-Grundlagen: Seitentitel, Beschreibungen, Sitemap und lesbare Adressen sollten enthalten sein.
- Zugänge: Laufen Domain und Hosting auf Ihren Namen, und bekommen Sie Zugänge sowie eine Dokumentation?
- Preisangabe: Ist der Betrag brutto oder netto, einmalig oder monatlich?
Die ausführliche Fragenliste für das Angebot steht im Beitrag Website erstellen lassen: Ablauf, Dauer, Vorbereitung.
Wie planen Sie Ihr Budget?
Sie planen am besten über den gesamten Zeitraum, nicht nur über den ersten Rechnungsbetrag. Mit diesen Schritten kommen Sie zu einer belastbaren Zahl:
- Umfang festlegen. Notieren Sie, welche Seiten Sie brauchen. Für viele Betriebe reichen Startseite, Leistungen, Über uns, Kontakt und die Pflichtseiten.
- Funktionen abwägen. Fragen Sie sich, ob ein Kontaktformular genügt oder ob Besucher wirklich online Termine buchen sollen. Jede Zusatzfunktion kostet Geld.
- Inhalte klären. Entscheiden Sie, was Sie selbst liefern können. Eigene Fotos und selbst geschriebene Stichpunkte senken den Aufwand.
- Laufende Kosten erfragen. Lassen Sie sich Domain, Hosting und Pflege konkret nennen und rechnen Sie sie für ein Jahr zusammen.
- Zwei bis drei Angebote einholen. Geben Sie allen dieselbe Beschreibung, dann sind die Antworten vergleichbar.
Rechnen Sie außerdem ein, dass eine Website nicht fertig ist, wenn sie online geht. Inhalte ändern sich, Öffnungszeiten, Leistungen und Preise ebenfalls. Planen Sie dafür etwas Zeit oder ein kleines Budget ein.
Woran erkennen Sie ein unklares Angebot?
Ein unklares Angebot erkennen Sie daran, dass wichtige Punkte offenbleiben. Fragen Sie nach, bevor Sie unterschreiben, wenn eines davon zutrifft:
- Der Umfang ist nur mit „Website“ beschrieben, ohne Zahl der Seiten.
- Es fehlt eine Aussage dazu, auf wessen Namen Domain und Hosting laufen.
- Die Zugänge werden nicht erwähnt, oder sie bleiben beim Anbieter.
- Laufende Kosten werden erst auf Nachfrage genannt.
- Es ist offen, ob Korrekturen im Preis enthalten sind.
Ein günstiger Preis ist kein Mangel, solange der Umfang klar beschrieben ist und Sie die Zugänge bekommen. Teuer wird es meist erst, wenn Leistungen später einzeln nachberechnet werden.
Nächster Schritt
Schreiben Sie in ein paar Sätzen auf, was Ihre Website zeigen und können soll, und legen Sie vorhandene Fotos bereit. Mit diesen Angaben bekommen Sie von jedem Anbieter ein Angebot, das sich vergleichen lässt. Wenn Sie es mit PJE Systems besprechen möchten, genügt eine kurze Nachricht über die Seite Kontakt. Einen Überblick über alle Leistungen finden Sie unter Leistungen.

