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PJE Systems

Website erstellen lassen: Ablauf, Dauer, Vorbereitung

Wie eine Firmenwebsite entsteht: sieben Schritte vom Ziel bis zum Livegang, realistische Dauer, was Sie vorbereiten und welche Fragen ins Angebot gehören.

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Aktualisiert
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7 Minuten
Kategorie
Websites

Kurz gesagt.

Eine Website erstellen zu lassen, läuft in sieben Schritten ab: Ziel klären, Inhalte sammeln, Angebot vergleichen, Entwurf freigeben, umsetzen und prüfen, live schalten, übergeben. Ein Onepager dauert meist ein bis zwei Wochen, mehrere Seiten zwei bis vier, sobald Texte und Bilder vorliegen. Am meisten Zeit kostet nicht die Technik, sondern das Zusammentragen der Inhalte.

Wer eine Website erstellen lassen will, kauft keine Datei, sondern ein kleines Projekt mit festen Schritten. Wenn Sie diese Schritte kennen, können Sie Angebote vergleichen, Inhalte rechtzeitig vorbereiten und einschätzen, wann die Seite online sein wird. Dieser Beitrag beschreibt den Ablauf so, wie er bei einer Firmenwebsite für einen kleinen oder mittleren Betrieb üblich ist.

Was zu einer fertigen Website gehört

Eine Firmenwebsite besteht aus mehr als dem, was Besucher sehen. Zu einem vollständigen Auftrag gehören in der Regel:

  • Struktur: welche Seiten es gibt und was auf jeder Seite steht.
  • Gestaltung: Layout, Schriften, Farben und Bilder passend zu Ihrem Betrieb.
  • Umsetzung: die eigentliche Programmierung oder Einrichtung in einem System, geprüft auf Handy, Tablet und Desktop.
  • Technik im Hintergrund: Domain, Hosting, verschlüsselte Verbindung (HTTPS), E-Mail-Versand für das Kontaktformular.
  • Pflichtseiten: Impressum und Datenschutzerklärung.
  • Grundlagen für Google: Seitentitel, Beschreibungen, strukturierte Daten, eine Sitemap und saubere Adressen.
  • Übergabe: Zugänge und eine kurze Dokumentation, damit Sie oder andere später weiterarbeiten können.

Fragen Sie bei jedem Angebot nach, welche dieser Punkte enthalten sind. Unterschiede im Preis erklären sich oft genau hier.

Der Ablauf in sieben Schritten

Die Reihenfolge ist bei fast allen Anbietern ähnlich. Unterschiedlich ist vor allem, wie viel Sie selbst beitragen und wann Sie etwas zu sehen bekommen.

  1. Ziel und Zielgruppe klären. Was soll die Website leisten: Anrufe bringen, Termine füllen, Bewerbungen einsammeln oder einfach seriös auffindbar sein? Wer soll sie nutzen, und von wo aus? Ein Handwerksbetrieb in der Hallertau braucht andere Schwerpunkte als ein Softwareanbieter, der bundesweit verkauft.
  2. Inhalte sammeln. Leistungen, Einzugsgebiet, Fotos, Logo, Kontaktwege, Öffnungszeiten. Je vollständiger diese Liste ist, desto schneller geht alles danach.
  3. Angebot einholen und vergleichen. Ein seriöses Angebot nennt Umfang, Preis, Korrekturrunden und wer Domain und Hosting bezahlt. Mehr dazu im Abschnitt zum Angebot weiter unten.
  4. Entwurf freigeben. Üblich ist, zuerst die Startseite zu gestalten. Erst wenn Sie sie freigeben, entstehen die übrigen Seiten. So fallen grundsätzliche Missverständnisse früh auf.
  5. Umsetzen und prüfen. Die Seite wird aufgebaut und unter einer Testadresse bereitgestellt. Dort prüfen Sie Inhalte und Darstellung auf dem eigenen Handy, bevor die Öffentlichkeit etwas sieht.
  6. Live schalten. Die Domain wird auf die neue Seite umgestellt. Bei einem Relaunch werden alte Adressen auf die neuen weitergeleitet, damit Links und Platzierungen bei Google erhalten bleiben.
  7. Übergeben und pflegen. Sie bekommen Zugänge und eine Einweisung. Danach klären Sie, wer kleine Änderungen übernimmt: Sie selbst, der Anbieter nach Aufwand oder ein Wartungsvertrag.

Bei PJE Systems sind das fünf Schritte, weil Ziel und Inhalte im ersten Gespräch zusammen besprochen werden. Den Ablauf finden Sie auf der Seite Websites.

Wie lange es dauert

Die reine Umsetzung ist selten der Engpass. Die meiste Zeit vergeht, bis Texte, Bilder und Entscheidungen vorliegen. Die folgenden Werte sind Erfahrungswerte von PJE Systems, keine allgemeingültigen Marktzahlen:

Umfang Typische Dauer Wovon sie abhängt
Onepager (eine Seite) ein bis zwei Wochen Fotos und Texte vollständig, eine Korrekturrunde
Unternehmenswebsite, bis etwa 5 Seiten zwei bis vier Wochen Anzahl der Seiten, Kontaktformular, Abstimmung im Team
Größere Website mit eigenen Funktionen nach Absprache Terminbuchung, Anbindungen an Kalender oder andere Systeme
Relaunch einer bestehenden Seite nach Umfang Menge der alten Inhalte und Adressen, die übernommen werden

Die Zeit beginnt, sobald die Inhalte vorliegen. Wenn Sie Texte erst schreiben müssen, planen Sie dafür eigene Wochen ein.

Was Sie vorbereiten sollten

Mit dieser Liste sparen Sie Rückfragen und meist auch Geld, weil weniger nachträglich geändert werden muss.

  • Leistungen und Preise, so wie Sie sie am Telefon erklären würden. Stichpunkte genügen.
  • Einzugsgebiet: in welchen Orten Sie arbeiten oder ob Sie bundesweit liefern.
  • Eigene Fotos von Betrieb, Team und Arbeit. Echte Bilder wirken glaubwürdiger als Stockfotos.
  • Logo als Vektordatei (SVG, PDF oder EPS), falls vorhanden.
  • Angaben für das Impressum: Name, Anschrift, Kontakt, Registereintrag und Umsatzsteuer-ID, sofern vorhanden.
  • Zugänge zu Domain und alter Website, falls es schon eine gibt. Oft liegen sie bei einem früheren Dienstleister.
  • Beispiele: zwei oder drei Websites, die Ihnen gefallen, und eine, die Ihnen nicht gefällt. Das klärt Geschmacksfragen schneller als jede Beschreibung.

Rechtliche und technische Pflichtpunkte

Einige Punkte sind keine Geschmackssache. Sie gehören in jede Firmenwebsite, und ein Anbieter sollte sie ansprechen, ohne dass Sie danach fragen müssen. Dieser Abschnitt ist eine Übersicht, keine Rechtsberatung.

Impressum und Datenschutz

Geschäftsmäßige Websites brauchen ein Impressum mit den Angaben nach § 5 DDG, unter anderem Name, Anschrift und eine schnelle elektronische Kontaktmöglichkeit. Dazu kommt eine Datenschutzerklärung, die beschreibt, welche Daten die Website verarbeitet, etwa über das Kontaktformular oder das Hosting.

Einwilligung für Cookies und fremde Dienste

Nach § 25 TDDDG ist eine Einwilligung nötig, wenn Informationen auf dem Gerät der Besucher gespeichert oder ausgelesen werden, die für den Dienst nicht unbedingt erforderlich sind. Wer auf Statistik- und Werbedienste verzichtet und Schriften selbst ausliefert, kommt häufig ohne Einwilligungsbanner aus. Fragen Sie im Angebot, welche fremden Dienste eingebunden werden.

Barrierefreiheit

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit Juni 2025 für bestimmte Produkte und Dienstleistungen, darunter Angebote im elektronischen Geschäftsverkehr mit Verbrauchern, zum Beispiel Onlineshops. Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten, sind ausgenommen. Unabhängig von der Pflicht lohnt sich eine gut lesbare Seite mit ausreichendem Kontrast, Alternativtexten und Bedienbarkeit per Tastatur, weil sie für alle Besucher besser funktioniert.

Ladezeit und Darstellung auf dem Handy

Google misst die Nutzererfahrung mit den Core Web Vitals. Als gut gelten laut web.dev ein Largest Contentful Paint bis 2,5 Sekunden, eine Interaction to Next Paint bis 200 Millisekunden und ein Cumulative Layout Shift bis 0,1. Lassen Sie sich zeigen, wie die fertige Seite in diesen Werten abschneidet.

Worauf Sie beim Angebot achten

Ein Angebot ist dann vergleichbar, wenn es diese Fragen beantwortet:

Frage Warum sie wichtig ist
Auf wessen Namen laufen Domain und Hosting? Läuft beides beim Anbieter, sind Sie beim Wechsel auf ihn angewiesen.
Festpreis oder Abrechnung nach Aufwand? Ein Festpreis braucht einen klar beschriebenen Umfang, sonst gibt es später Streit.
Wie viele Korrekturrunden sind enthalten? Weitere Runden kosten meist extra.
Wer liefert Texte und Bilder? Texterstellung ist eigene Arbeit und sollte getrennt ausgewiesen sein.
Welche Technik wird verwendet? Baukasten, Content-Management-System oder eigener Code haben unterschiedliche Folgekosten.
Was kostet es nach dem Livegang? Hosting, Updates und kleine Änderungen fallen laufend an.
Bekomme ich Zugänge und Dokumentation? Ohne beides kann niemand anderes an der Seite weiterarbeiten.

Wenn ein Anbieter auf eine dieser Fragen ausweicht, fragen Sie nach, bevor Sie unterschreiben.

Was eine Website kostet

Die Preise am Markt unterscheiden sich stark, je nach Umfang, Anbieter und Region. Deshalb ist ein Vergleich nur sinnvoll, wenn die Angebote denselben Umfang beschreiben. Planen Sie neben dem einmaligen Preis die laufenden Kosten für Domain und Hosting ein. Die einzelnen Kostenposten und Preisfaktoren erklärt der Beitrag Was kostet eine Website?.

PJE Systems arbeitet mit festen Paketen: einem Onepager (Starter), einer Unternehmenswebsite mit bis zu etwa fünf Seiten (Business) und einer umfangreicheren Website mit eigenen Funktionen (Premium). Die Preise stehen offen auf der Seite Preise. Domain- und Hostinggebühren zahlen Sie direkt beim Anbieter, Pflege nach dem Livegang wird nach Aufwand abgerechnet.

Selbst bauen oder bauen lassen?

Mit einem Baukasten können Sie eine einfache Seite selbst zusammenstellen. Das passt, wenn Sie Zeit haben, gern selbst gestalten und keine besonderen Funktionen brauchen. Sie übernehmen dann aber auch Pflichtseiten, Ladezeit, Darstellung auf dem Handy und die Grundlagen für Google selbst.

Erstellen lassen lohnt sich, wenn die Website Anfragen bringen soll, wenn Sie bei Google in Ihrer Region gefunden werden wollen (dazu gehört auch ein Google Unternehmensprofil) oder wenn eine bestehende Seite ersetzt wird, ohne Platzierungen zu verlieren. Einen Überblick über alle Leistungen finden Sie unter Leistungen.

Nächster Schritt

Notieren Sie Ziel, Leistungen und Einzugsgebiet in ein paar Sätzen und legen Sie vorhandene Fotos und Zugänge bereit. Mit diesen Angaben bekommen Sie von jedem Anbieter ein belastbares Angebot. Wenn Sie es mit PJE Systems besprechen möchten, genügt eine kurze Nachricht über die Seite Kontakt.

Quellen

  1. § 5 Digitale-Dienste-Gesetz (DDG): Allgemeine Informationspflichten, Bundesministerium der Justiz (abgerufen am 3. November 2026)
  2. § 25 TDDDG: Schutz der Privatsphäre bei Endeinrichtungen, Bundesministerium der Justiz (abgerufen am 3. November 2026)
  3. Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), Bundesministerium der Justiz (abgerufen am 3. November 2026)
  4. Web Vitals, Google, web.dev (abgerufen am 3. November 2026)

Geschrieben von Paul Höflich

Inhaber, Webentwickler und IT-Dienstleister

Websites und Software für Betriebe, dazu IT-Service vor Ort. Planung, Umsetzung und Übergabe liegen bei ihm in einer Hand.

Mehr über PJE Systems

Dieser Beitrag wird überarbeitet, wenn sich Rechtslage, Technik oder Marktpreise ändern. Das Datum oben zeigt den letzten Stand.

Häufige Fragen.

Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?

Bei PJE Systems braucht ein Onepager in der Regel ein bis zwei Wochen, eine Unternehmenswebsite mit mehreren Seiten zwei bis vier Wochen. Die Zeit läuft ab dem Moment, in dem Texte, Bilder und Logo vorliegen. Fehlen Inhalte, verlängert sich das Projekt entsprechend.

Was muss ich vorbereiten, bevor ich eine Website beauftrage?

Hilfreich sind eine Liste Ihrer Leistungen, Ihr Einzugsgebiet, eigene Fotos, das Logo als Datei, die Angaben für das Impressum und die Zugangsdaten zu einer vorhandenen Domain. Texte können Sie selbst schreiben oder gegen Aufwand erstellen lassen.

Gehört mir die Website nach der Fertigstellung?

Das sollte im Angebot stehen. Achten Sie darauf, dass Domain und Hosting auf Ihren Namen laufen und Sie alle Zugänge bekommen. Bei PJE Systems ist das Standard: Domain und Hosting laufen über Ihren eigenen Vertrag, zur Übergabe gehören Zugänge und eine kurze Dokumentation.

Brauche ich für eine einfache Firmenwebsite ein Cookie-Banner?

Nur wenn die Seite Informationen auf dem Gerät der Besucher speichert oder ausliest, die für den Betrieb nicht unbedingt nötig sind, etwa für Statistik- oder Werbedienste. Eine Website ohne solche Dienste kommt oft ohne Einwilligungsabfrage aus. Maßgeblich ist § 25 TDDDG.

Kann ich meine bestehende Website überarbeiten lassen, statt neu anzufangen?

Ja, das nennt man Relaunch. Vorhandene Inhalte werden übernommen, die Seite wird neu aufgebaut und alte Adressen werden auf die neuen weitergeleitet, damit bestehende Platzierungen bei Google nicht verloren gehen.

Passende Leistung.

Wenn Sie das Thema nicht selbst umsetzen wollen: Das übernimmt PJE Systems, zu offenen Preisen.

  • Websites

    Onepager, Unternehmenswebsite oder Relaunch zum Festpreis, mit eigenem Layout.

  • Preise

    Alle Festpreise und Stundensätze offen auf einer Seite.

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